Das Heimdebüt für die ?jungen Wilden? aus Walheim

Das Heimdebüt für die ?jungen Wilden? aus Walheim
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Der Judo-Zweitligist trifft am Samstag ab 18 Uhr auf den SV Motor Babelsberg. ?Das Publikum kann den Unterschied ausmachen.?

Walheim. Dass Frank Heynen vor jedem Kampf als Orakel auftritt, ist schon fast ein Ritual, wenn beim Judo-Zweitligisten Hertha Walheim über die nächste Aufgabe gesprochen wird. Und natürlich gibt der Trainer auch vor dem Saisondebüt vor eigenen Fans seine Prognose ab: ?Das wird ein enges Ding?, sagt Heynen voraus. Am Samstag ab 18 Uhr trifft Walheim in der Halle des Inda-Gymnasiums in Kornelimünster auf den SV Motor Babelsberg, im vergangenen Jahr Dritter der 2. Liga Nord.

Es gibt sicherlich bessere Termine als den Samstag um 18 Uhr. Bei der Fußball-EM duellieren sich zu diesem Zeitpunkt die Niederländer und Dänen, und in Kornelimünster tummeln sich Menschenmassen beim Historischen Jahrmarkt. Dennoch hoffen die Walheimer Verantwortlichen auf eine stattliche Kulisse. ?Die Jungs haben es sich verdient?, sagen einstimmig Frank Heynen und sein Trainerkollege Patrick Haas. Man kann auch sagen: Der Verein hat es verdient. Denn bei der Hertha entsteht langsam aber sicher etwas, was die Zuschauer begeistern dürfte. Viele junge Kämpfer stehen im Team, sehr viele davon sind aus der Region. Alle sind hungrig, willig, ehrgeizig, und schon jetzt lässt sich sagen: Der Abstieg aus der Erstklassigkeit war kein schmerzliches Erlebnis, denn in der ? durchaus attraktiven ? 2. Liga haben die ?jungen Wilden? nicht nur wieder Erfolgserlebnisse (bisher zwei Siege in zwei Kämpfen), sie kommen auch ihrem erhofften Ziel mit jedem Kampf ein Stückchen näher: junge Leute für den Judosport auszubilden. ?Wann hat es das schon mal gegeben??, fragt Patrick Haas und weiß die Antwort: ?Noch nie.? Er meint die Tatsache, dass bei den Siegen in Eberswalde (7:6) und Leverkusen (7:5) alle 14 Punkte von deutschen Athleten eingefahren wurden. ?Und meistens auch von Kämpfern, die bei uns groß geworden sind.?

Mit Blick auf den Samstag hofft Frank Heynen auch deshalb auf viele Zuschauer, ?weil das Publikum den Unterschied ausmachen kann, wenn es eng wird?. Und davon ist auszugehen, denn Babelsberg hat keinen überragenden Kämpfer in seinen Reihen. ?Sie haben eine sehr ausgeglichene Mannschaft, können in jeder Klasse punkten?, weiß Haas, der mit Frank Heynen schon die Marschroute festgelegt hat. ?Wir werden mindestens sechsmal tauschen? ? vorgeschrieben sind mindestens vier Wechsel zwischen den Durchgängen ? ?vielleicht sogar siebenmal?. Auch das gibt es kaum bei anderen Vereinen, sagt aber sehr viel über die Walheimer Philosophie aus. Alle Athleten sollen eine Chance bekommen, sich zu beweisen. Haas und Heynen sind sich sicher. ?Das können wir machen, weil es nicht mit einem Qualitätsverlust verbunden ist.?

Mal sehen, wie viele Zuschauer sich von dieser neuen Walheimer Qualität überzeugen werden.(fö)

(AZ/AN vom 07.06.2012)

Letzte Änderung: 15.04.2014

Erstellt am: 07.06.2012


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