Patrick Haas schwärmt: ?Alle waren heiß auf Ippon?

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Patrick Haas schwärmt: ?Alle waren heiß auf Ippon?

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In der 2. Judo-Bundesliga gewinnt Hertha Walheim 9:5 bei Bushido Köln und verbesserte sich auf den zweiten Tabellenplatz

Köln/Walheim. Sie machen ihrem Beinamen weiter alle Ehre: Die ?jungen Wilden? des Judo-Zweitligisten Hertha Walheim ließen auch im vierten Saisonkampf bei Bushido Köln nichts anbrennen, gewannen 9:5 und verbesserten sich in der Tabelle auf Platz 2. Unmittelbar nach der Sommerpause kommt es nun am 15. September zu Hause zum Spitzenkampf gegen Tabellenführer Spremberg.

In Köln sah es nach den ersten sieben Kämpfen zunächst nicht nach einem so deutlichen Erfolg des Teams um die Trainer Frank Heynen/Patrick Haas aus. Zur ?Halbzeit? lag es 3:4 zurück. Haas ging als Erster auf die Matte, gewann 7:0. Robert Westerkamp und im sechsten Duell Stefan Krause legten mit Ippon nach. Die jungen Spunde Maxime Junghänel, Marlon Hütten und Max Baczak hingegen ließen Federn, verloren ebenso wie Bartholomäus Konat.

?Wir haben hinten gelegen, aber aufgestellt um der Kämpfer willen, damit sie Einsatzzeiten bekommen. Auch in der zweiten Runde haben wir fast ausschließlich die zweite Garde in die Kämpfe geschickt, nur fünf Leute gewechselt und keinen einzigen Ausländer eingesetzt?, sagt Haas und zeigte mit Heynen zusammen Mut. Und Vertrauen in die jungen Judokas.

Die gaben dieses Vertrauen dann zurück, ließen ihre Gegner ganz alt aussehen. Haas gab zu, ?dass ich so eine zweite Runde auch noch nicht oft erlebt habe in all den Jahren, die ich dabei bin?. 6:1 für Walheim endete die ?zweite Halbzeit?. Das Außergewöhnliche: Alle Kämpfe endeten mit Ippon. Arthur Westerkamp und Lars Entgens legten vor, Joscha Schabram gab seinen Kampf mit 0:10 ab, Ingo Gohrbandt und Max Strote gewannen ebenfalls vorzeitig. Und die Youngsters Hütten und Baczak drehten den Spieß aus der ersten Runde um, gewannen ihre zweiten Kämpfe. ?Max war überragend?, schwärmt Haas, ?gewinnt den zweiten Kampf gegen denselben starken Belgier Jorick Lemmens, gegen den er zunächst verliert. Baczak hat taktisch sehr viel gelernt.?

Wichtig in Köln war für die Hertha, dass Stefan Krause den vorletzten Kampf der ersten Runde gewonnen hatte. ?So sind wir drangeblieben?, sagt Haas, der die ganze Atmosphäre im Klub mit großem Vergnügen schildert: ?Ein so gutes Judo-Niveau mit eigenen deutschen Leuten, so eine Stimmung wie bei uns, auch dank unserer Fans, ist wirklich einmalig. ? Und Glück hat die Hertha, denn sie blieb bislang vom Verletzungspech verschont. ?Das Mannschaftsgefüge stimmt?, freut sich Haas. Da gibt dann jeder gerne alles und zeigt es auch. ?Wir geben den Jungs eine Chance, und sie belohnen uns mit ihren grandiosen Leistungen, sie geben uns etwas zurück, und einige wachsen über sich hinaus?, gerät Haas ins Schwärmen. Nachvollziehbar nach dem 9:5 in Köln, dem vierten Sieg im vierten Kampf. In Runde zwei haben sie sich ?in einen Rausch gekämpft?, sagt Haas. Und: ?Alle waren heiß auf Ippon.? (wp)

Die Kämpfe in der Reihenfolge, in der gekämpft wurde),
1. Runde,
-90 kg: Ali Alimirzaie - Patrick Haas 0:7 (5:00 Min.),
-100 kg: Mike Daniel - Robert Westerkamp 0:10 (4:41),
-66 kg: Christian la Boulanger - Maxime Junghänel 10:0 (2:33),
-73 kg: Andre Föbus - Marlon Hütten 10:0 (4:45),
-81 kg: Sheik Amir Housseini - Bartholomäus Konat 5:0 (5:00),
+100 kg: Nils Kopke - Stefan Krause 0:10 (1:15),
-60 kg: Jorick Lemmens - Max Baczak 5:0 (0:00)

2. Runde,
-90 kg: Timothy Cordier - Westerkamp 0:10 (0:14),
-100 kg: Johannes Kruse - Lars Entgens 0:10 (2:29),
-66 kg: la Boulanger - Joscha Schabram 10:0 (2:51),
-73 kg: Christian Hellinger - Hütten 0:10 (4:10),
-81 kg: Housseini - Ingo Gohrbandt 0:10 (1:55),
+ 100 kg: Matthias Steinke - Max Strote 0:10 (2:09),
-60 kg: Lemmens - Baczak 0:10 (3:47)

(AZ/AN vom 18.06.2012)

Autor: Ulrich Niemann

Letzte Änderung: 15.04.2014

Erstellt am: 18.06.2012


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