?Walheimer Kindergarten macht sich?

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?Walheimer Kindergarten macht sich?

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Herthas junge Judokas bezwingen den SV Motor Babelsberg in der Zweiten Liga mit 9:3 und begeistern die 350 Zuschauer

Von Heribert Förster

Walheim. Es war der 12. Juni 2010, als der SC Berlin den Kampf in der Judo-Bundesliga beim TSV Hertha Walheim mit 4:8 verlor. Die Halle war gut gefüllt, die Stimmung bestens.

Fast auf den Tag genau zwei Jahre später feierten die Walheimer Judokas erst ihren nächsten Heimsieg. Es war der 9. Juni 2012, als der SV Motor Babelsberg den Kampf in der Gruppe Nord der 2. Judo-Bundesliga beim TSV Hertha Walheim mit 3:9 verlor. Die Halle war gut gefüllt, die Stimmung bestens.

Aus vielen guten Gründen. Die Hertha ist längst eine Formation mit vielen jungen Leuten aus der Region, das Zusammenspiel zwischen Athleten und Fans macht sich durchaus in der Lautstärke bemerkbar. ?Das ganze Team war glücklich?, bilanzierte am Tag danach Frank Heynen, und der Trainer bezog das nicht nur auf den sportlichen Aspekt. Denn nach dem feinen, überzeugenden und mit tollen Leistungen erkämpften Erfolg in der Halle des Inda-Gymnasiums in Kornelimünster vor 350 Zuschauern kamen auch noch über 100 Fans zum gemeinsamen Public Viewing in die vereinseigene Halle nach Walheim.

Bei den Kämpfen im Mittelpunkt standen zwei der vielen jungen Burschen. Maxime Junghänel (16) und Marlon Hütten (18) begeisterten bei ihren Bundesliga-Debüts und feierten überzeugende Siege, so dass Manager Peter Loose prompt den Vorschlag für die Schlagzeile verkündete: ?Der Kindergarten macht sich!?

Das Konzept der Hertha geht auf, das lässt sich schon nach den ersten drei Saisonkämpfen sagen. Mit vielen Wechseln in den einzelnen Klassen ? sechs waren es am Samstag ? bekommen viele Athleten eine Chance, sich zu zeigen. Bisher nutzen sie diese eindrucksvoll. Und begeistern das Walheimer Publikum, so wie Arthur Westerkamp, der als 90-kg-Mann im Schwergewicht den um einen Kopf größeren Frank Christiner niederrang.

Und so durften sich Frank Heynen und sein Trainer-Partner Patrick Haas gegenseitig ein bisschen auf die Schulter klopfen. ?Ich glaube, wir machen unseren Job ganz gut?, sagt Heynen. In der Tat, auch wenn die Gäste aus Babelsberg nur mit elf Mann angereist waren und nicht ihre stärkste Formation aufbieten konnten. Aber wie die Hertha derzeit durch die Liga marschiert, ist beeindruckend. Dabei soll am Ende der Saison gar nicht zwingend der direkte Wiederaufstieg in die Erstklassigkeit gefeiert werden, für den Großteil der Kämpfer wäre ein weiteres Jahr in der Zweiten Liga sicherlich hilfreich.

Am kommenden Wochenende steht für die Hertha der letzte Kampf vor der Sommerpause an, bei Bushido Köln. Dieses Duell wird kein Selbstläufer, überraschten die Domstädter doch am Samstag mit einem unerwarteten 6:6 gegen den großen Liga-Favoriten KSC Asahi Spremberg.

Die Kämpfe in der Reihenfolge, in der gekämpft wurde,
1. Runde,
Klasse - 100 kg: Lars Entgens - Albert-Jan Graidanus 0:5 (Kampfzeit: 5:00 Minuten)
+ 100 kg: Arthur Westerkamp - Frank Christiner 5:0 (5:00)
- 66 kg: Maxime Junghänel - Tim Hansen 7:0 (5:00)
- 81 kg: Bartholomäus Konat - René Walter 0:0 (5:00)
- 60 kg: Jérémy Cadoux-Duc - Maximilian Zimmermann 10:0 (2:36)
- 73 kg: Marlon Hütten - Jan Herwig Hapke 10:0 (1:35)
- 90 kg: Robert Westerkamp - Stefan Zimmermann 10:0 (3:18)

2. Runde,
- 100 kg: Max Strote - Martin Metzler 10:0 (0:24)
+ 100 kg: Stefan Krause - Christiner 10:0 (0:41)
- 66 kg: Cadoux-Duc - Hansen 7:0 (5:00)
- 81 kg: Arno Savelkoul - Walter 0:10 (4:19)
- 60 kg: Max Baczak - M. Zimmermann 10:0 (4:55)
- 73 kg: Florian Dieck - Niklas Grimme 0:0 (5:00)
- 90 kg: Patrick Haas - Stefan Wimmer 0:10 (3:48)

(AZ/AN vom 11.06.2012)

Autor: Ulrich Niemann

Letzte Änderung: 15.04.2014

Erstellt am: 11.06.2012


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