Leichte Vorteile für die Hertha

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Leichte Vorteile für die Hertha

Judo-Zweitligist Walheim reist am Samstag nach Leverkusen. Mannschaft stellt sich von alleine auf. Gerüchte über einen geschwächten Gastgeber.

Walheim. Entpuppen sich die Gerüchte als Wahrheit, dürfte Judo-Zweitligist TSV Hertha Walheim ein angenehmer Samstagnachmittag bevorstehen. Denn wie man so hört, kann der TSV Bayer Leverkusen gegen den Erstliga-Absteiger nicht unbedingt seine beste Formation auf die Matte bringen, da diverse Kämpfer bei Turnieren in Frankreich und England starten sollen.

?Wir haben uns aber so vorbereitet, als wenn alle dabei wären?, sagt Frank Heynen. Walheims Trainer hat Respekt vor der mit vielen guten Talenten gespickten Bayer-Riege, die in dieser Saison schon zweimal gekämpft hat, und zweimal als Sieger die Matte verließ. Dem 8:6 gegen Babelsberg folgte in Bestbesetzung ein 8:3 in Köln, so dass die Herthaner gewarnt sind. Aber sie sind auch gewappnet. ?Ich bin optimistisch?, sagt Heynen, ?ich rechne mit einem engen Kampf, sehe aber leichte Vorteile bei uns.?

Auch wenn die Herthaner ihren zweiten Saisonkampf nach dem geglückten Auftakt mit dem 7:6- Erfolg in Eberswalde nicht in Bestbesetzung bestreiten können. Zum einen sind ja die beiden 90-kg-Kämpfer Max Strote und Patrick Haas mit Olympiasieger Ole Bischof im Höhentrainingslager in Bulgarien, zum anderen findet am Samstag auch ein Regionalliga-Kampftag statt, so dass Frank Heynen nicht die Qual der Wahl hat. Die Walheimer Formation stellt sich quasi von selbst auf.

Cadoux-duc debütiert

Kämpfen werden definitiv Max Baczak (- 60 kg), Florian Dieck (- 73 kg), Barthi Konat (- 81 kg), Arthur und Robert Westerkamp (beide - 90 kg), Lars Entgens und Stefan Krause (beide - 100 kg) und Steffen Krüger (+ 100 kg). Dazu gibt der 29-jährige Franzose Jérémy Cadoux-duc in der Klasse bis 66 Kilogramm sein Debüt.

Und das nicht nur auf der Matte, denn für Frank Heynen ist die Rechnung aufgegangen, dass zum Liga-Auftakt quasi ein Betriebsausflug nach Berlin gemacht wurde. Der Teamgeist wurde gestärkt, die Judoka sind als Mannschaft zusammengewachsen und wollen das auch morgen wieder beweisen. Auf und neben der Matte.(fö)

(AN/AZ vom 11.05.2012)

Autor: Ulrich Niemann

Letzte Änderung: 15.04.2014

Erstellt am: 11.05.2012


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