Aufstiegsfeier endet in Westerkamps WG

Aufstiegsfeier endet in Westerkamps WG
  • Derzeit 0 von 5 Sternen.
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
Bewertung: 0/5 (0 Stimmen gezählt)

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Sie haben bereits diese Seite bewertet, sie können nur eine Stimme abgeben!

Your rating has been changed, thanks for rating!

Aufstiegsfeier endet in Westerkamps WG

Judo-Zweitligist TSV Hertha Walheim schafft mit einem souveränen 9:4-Erfolg in Essen vorzeitig die Rückkehr in die Bundesliga

Essen/Walheim. Und dann waren die Walheimer doch für eine Überraschung gut. Nein, nicht dass sie den Sieg bei der JKG (Judo-Kampfgemeinschaft) Essen noch aus der Hand gegeben und die vorzeitige Rückkehr in die Bundesliga verpatzt hätten, der 9:4-Erfolg geriet nie in Gefahr. Doch aus der geplanten Übernachtung in der Essener Halle wurde nichts, spontan quartierten sich gut zehn Herthaner nach ihrer Feiernacht in der Wohngemeinschaft von Robert Westerkamp ein, der in der Ruhrmetropole studiert . . 

Das war es dann auch an Überraschungen, denn der Kampf dokumentierte wieder einmal, dass die Hertha in dieser Liga zu gut für jeden Gegner ist. Egal, in welcher Besetzung sie auch antritt. In Essen hatten die Trainer Patrick Haas und Frank Heynen wieder einmal kräftig rotiert und einigen jungen Athleten eine Chance gegeben. Und trotz ihrer Niederlagen haben sich Urs Richter und Marlon Hütten (beide Klasse - 73 kg) gegen den starken Jens Schäfer gut präsentiert, genau wie in der Klasse bis 66 Kilogramm Maxime Junghänel. Der trotzte bei seinen beiden Auftritten dem niederländischen Auswahlkämpfer Marciano Lantinga immerhin ein Unentschieden ab.

Erfolgreiches ?Abkochen?

?Das war recht souverän und eindeutig?, freute sich Patrick Haas, der speziell Junghänels Leistung gewürdigt wissen wollte. ?Er hat super gekämpft.? Auch zwei Athleten, die ?Gewicht gemacht hatten?, bedachte Haas mit einem Sonderlob. Arthur Westerkamp (- 81 kg) und Jérémy Cadoux-duc (- 60 kg) belohnten sich mit klaren Erfolgen fürs ?Abkochen?.

Der Blick von Haas und Heynen geht nun schon voraus, ?die Planungen für die Bundesliga haben bereits begonnen.? Klar ist, dass die Mannschaft größtenteils zusammenbleibt, derzeit steht nur fest, dass Stefan Krause aufhört. In seiner Gewichtsklasse (- 100 kg) und in der Klasse bis 66 Kilogramm müssen die Walheimer Verstärkungen holen, ?aber wir werden auf jeden Fall den Kämpfern eine Chance geben, die aufgestiegen sind?, lässt Haas keine Zweifel am Nachwuchskonzept der Hertha. ?Wir freuen uns jetzt alle auf die Erste Liga?, sagen Haas und Heynen. Einer, auf den sich die Erste Liga freut, ist Max Strote. Walheims bärenstarker 90-kg-Mann ließ auch dem österreichischen Nationalkämpfer Christian Haas keine Chance und feierte wieder einmal einen beeindruckenden Erfolg.(fö)

Die Kämpfe in der Reihenfolge, in der gekämpft wurde,

1. Runde,
Klasse - 81 kg: Jan Hangebrauck - Arthur Westerkamp 0:10 (Kampfzeit: 3:51 Minuten)
- 90 kg: Christian Haas - Max Strote 0:10 (4:03)
- 100 kg: Awn Fida Anjom - Stefan Krause 0:10 (0:43)
- 60 kg: Denny Koppers - Jérémy Cadoux-duc 0:10 (3:13)
- 66 kg: Marciano Lantinga - Maxime Junghänel 0:0 (5:00)
- 73 kg: Jens Schäfer - Urs Richter 7:0 (5:00)
+ 100 kg: Dennis Wingender - Steffen Krüger 0:10 (0:26)

2. Runde,
- 81 kg: Dautaj Shkumbin - Ingo Gohrbandt 7:0 (5:00)
- 90 kg: Christian Beckmann - Lars Entgens 0:10 (3:12)
- 100 kg: Christian Ernst - Krause 0:10 (1:28)
- 60 kg: Koppers - Cadoux-duc 0:10 (2:32)
- 66 kg: Lantinga - Junghänel 7:0 (5:00)
- 73 kg: Schäfer - Marlon Hütten 10:0 (2:13)
+ 100 kg: Anjom - Patrick Haas 0:10 (3:50)

(AZ/AN vom 09.10.2012)

Bildergalerie: https://picasaweb.google.com/jkaachen/Essen_06102012?authkey=Gv1sRgCPPu99fNqeT4tQE

Autor: Ulrich Niemann

Letzte Änderung: 15.04.2014

Erstellt am: 09.10.2012


Related content