Die meisterliche ?La Ola? der Walheimer Judokas

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Die meisterliche ?La Ola? der Walheimer Judokas

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Auch den letzten Saisonkampf in der Zweiten Liga gewinnen die Herthaner souverän: Holle beim 2:11 ohne Chance. Krauses Abschied.

Von Heribert Förster

Walheim. Das Geschenk des Gesamtvereins zur Rückkehr in die Erste Bundesliga war den Judokas des TSV Hertha Walheim nur einen kurzen Blick wert. Und schnellstmöglich haben die Strotes, Baczaks, Westerkamps und Co. die Gabe verputzt. Sechs Kisten Bier waren so wenig eine Herausforderung für die Walheimer Feiergesellschaft wie zuvor der Gegner im letzten Kampf der 2. Liga. Das Team Judo in Holle, arg gebeutelt vom Verletzungspech, schickte nur zehn Kämpfer auf die Matte ? und zwei von ihnen waren auch noch verletzt.

Drei Heimkämpfe

Dennoch hatten die Walheimer Aktiven und die gut 500 Fans am Samstag ihren Spaß. Mit zum Teil prächtigen Leistungen untermauerten die Herthaner ihre Klasse und schürten so die Vorfreude auf das kommende Erstligajahr, das aller Voraussicht nach eine gute Kampfaufteilung für die Walheimer bringt. ?Normalerweise müssten wir die Rolle von Absteiger Mönchengladbach übernehmen, und das würde drei Heim- und nur zwei Auswärtskämpfe bedeuten?, weiß Trainer Frank Heynen. Er weiß aber auch, dass sich der Deutsche Judo Bund gerne mal was Neues einfallen lässt . . . Bleibt es wie im vergangenen Jahr ausgelost, würden die Walheimer Talente nach Hamburg und Bottrop reisen, hätten Heimrecht gegen Frankfurt/Oder, Potsdam und Witten.

Und dann wird unter den Zuschauern auch Stefan Krause sein, der am Samstag seine aktive Laufbahn beendet hat. Mit einem Sieg gegen den einzigen Gäste-Kämpfer von Format, Max Rollwage. Der 28-jährige Krause geht mit einem weinenden und einem lachenden Auge. ?Ich wollte aufhören, wenn es am schönsten ist?, sagt der 100-kg-Mann, der in der IT-Abteilung des Uniklinikums Düsseldorf den Start ins Berufsleben beginnt und eigentlich schon nach dem Abstieg vergangene Saison aufhören wollte. ?Es hat noch einmal riesig Spaß gemacht, auch weil wir auch außerhalb der Halle eine richtige Mannschaft waren. Das hat uns ausgezeichnet in diesem Jahr.?

Ein Satz, den sie alle unterstreichen bei der Hertha, und dieser Zusammenhalt war auch bei jedem Auftritt in der heimischen Halle zu spüren. Dennoch muss die Mannschaft verstärkt werden, dies wird jedoch nicht mit spektakulären Neuverpflichtungen geschehen. ?Kämpfer aus der Region?, so lautet das Motto von Patrick Haas und seinem Trainerkollegen Frank Heynen. Für die unteren Gewichtsklassen suchen die Walheimer Verstärkungen ? und in Krauses Klasse.

Ergebnisse in der Reihenfolge, in der gekämpft wurde,
1. Durchgang,
Klasse - 90 kg: Patrick Haas - Mark-Tillmann Seitz 10:0 (Kampfzeit: 0:56 Minuten)
- 81 kg: Bartholomäus Konat - Mohamed Raouafi 10:0 (2:40)
- 73 kg: Florian Dieck - Kevin Haine 0:0 (5:00)
- 60 kg: Max Baczak - Arne Koch 10:0 (5:00)
+ 100 kg: Stefan Krause - Christopher Lambert 10:0 (kampflos)
- 66 kg: Jérémy Cadou-duc - Heinrich Gräbig 10:0 (1:20)
- 100 kg: Max Strote - Max Rollwage 0:10 (1:31)

2. Durchgang,
Klasse - 90 kg: Robert Westerkamp - Wienand Kölle 10:0 (1:07)
- 81 kg: Arthur Westerkamp - Raouafi 10:0 (1:27)
- 73 kg: Urs Richter - Seitz 10:0 (0:48)
- 60 kg: Baczak - Koch 10:0 (0:56)
+ 100 kg: Lars Entgens - Jean Docquier 10:0 (kampflos)
- 66 kg: Ulli Schink - Alexander von Horn 0:10 (1:26)
- 100 kg: Krause - Rollwage 10:0 (1:49)

(AZ/AN vom 22.10.2012)

Autor: Ulrich Niemann

Letzte Änderung: 15.04.2014

Erstellt am: 22.10.2012


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