Lübecker sind kein Prüfstein

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Lübecker sind kein Prüfstein

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Hertha Walheim gewinnt in der 2. Judo-Bundesliga klar mit 10:3. Starke Auftritte von Baczak und Strote, und ein besonderer Abend für Trainer Frank Heynen.

Walheim. Und dann wurde Frank Heynen ein bisschen sentimental: Zum einen hatten erstmals seine drei Talente Max Baczak, Max Westerkamp und Lars Entgens gemeinsam in einem Durchgang in der 2. Judo-Bundesliga auf der Matte gestanden, und alle hatten auch gewonnen. Heynen, Trainer des TSV Hertha Walheim, ist der sportliche Ziehvater der drei Talente, ist mit Baczak, Westerkamp und Entgens quer durch die Repubik zu Turnieren und Meisterschaften gefahren. ?Da bin ich schon ein bisschen stolz?, freute sich der Trainer. Und zum anderen ist der 22. September, als die Hertha im Jahr 2012 mit dem locker erkämpften 10:3-Erfolg gegen Budokan Lübeck der Rückkehr in die Erstklassigkeit einen weiteren Schritt näher gekommen ist, für die Walheimer ein besonderes Datum. Denn auf den Tag genau vor 16 Jahren gelang 1996 erstmals der Sprung in die Bundesliga. Da waren Baczak, Westerkamp und Entgens noch nicht einmal im Kindergarten . . 

400 Zuschauer freuen sich

Jetzt sind die drei im Kreis der starken Männer teilweise feste Größen, auf jeden Fall Max Baczak, der seine Zweitliga-Kämpfe neun und zehn gegen Lübeck bestritt ? und seine Siege sieben und acht einfuhr. Dazu kommt ein Unentschieden, und nur dem Kölner Jorick Lemmens ist es bisher gelungen, das große 17-jährige Walheimer Talent zu besiegen. Im ersten Durchgang ? im zweiten rückte Baczak die Verhältnisse dann schnell wieder zurecht.

Schon nach dem Wiegen war eigentlich klar, dass die Gäste aus dem Norden keine Chance haben würden, sie waren mit einer Mannschaft angereist, die die Walheimer nicht vor Probleme stellen konnte. ?Dennoch war es ein runder Abend?, freuten sich Heynen und sein Trainerpartner Patrick Haas, denn die junge Hertha-Riege zeigte zur Freude der wieder gut 400 Zuschauer richtig guten Sport. Herausragend dabei Max Strote, der in der Klasse bis 90 Kilogramm mit seinem Lübecker Partner Maximilian Schubert das anspruchsvollste Judo bot. Im ersten Kampf brillierte Strote mit einer Würgegriff-Technik, im zweiten Durchgang lieferten sich die beiden ein packendes Duell, das mit einem Unentschieden endete. Strote durfte erstmals in dieser Saison in beiden Kämpfen auf die Matte, da Robert Westerkamp kurzfristig erkrankt war. Neben Schubert bewies als einziger Kämpfer der Gäste noch Jasper Olthoff Klasse, zu wenig für das souverän auftrumpfende Hertha-Ensemble. (fö)

Die Ergebnisse in der Reihenfolge, in der gekämpft wurde,
1. Durchgang,
Klasse - 81 kg: Arthur Westerkamp - Jan Schumacher 10:0 (Kampfzeit: 5:00 Minuten)
- 90 kg: Max Strote - Maximilian Schubert 10:0 (1:52)
- 100 kg: Stefan Krause - Kay Grapentin 10:0 (1:01)
+ 100 kg: Steffen Krüger - Christian Sülau 10:0 (0:56)
- 73 kg: Florian Dieck - Malte Stahl 10:0 (3:47)
- 66 kg: Jérémy Cadoux-duc - Jasper Olthoff 0:10 (2:47)
- 60 kg: Max Baczak - Patrick Strutz 10:0 (2:42)

2. Durchgang,
- 81 kg: Marlon Hütten - Hannes Freund 0:7 (5:00)
- 90 kg: Strote - Schubert 0:0 (5:00)
- 100 kg: Patrick Haas - Stephan Claasen 7:0 (5:00)
+ 100 kg: Lars Entgens - Sülau 10:0 (0:34)
- 73 kg: Max Westerkamp - Thies Homeyer Kunze 10:0 (2:10)
- 66 kg: Dimitri Sokolovski - Olthoff 0:10 (2:16)
- 60 kg: Baczak - Strutz 10:0 (1:53)

(AN vom 24.09.2012)

Autor: Ulrich Niemann

Letzte Änderung: 15.04.2014

Erstellt am: 24.09.2012


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