Frank Heynens Erkenntnis: "Da war für uns nix zu holen"

Hertha Walheim verliert in der Judo-Bundesliga mit 1:10 beim Hamburger JT. Jérémy Cadoux-Duc sorgt für den Ehrenpunkt.
Frank Heynens Erkenntnis: ?Da war für uns nix zu holen?
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Frank Heynens Erkenntnis: ?Da war für uns nix zu holen?

Aachen/Hamburg. Als Frank Heynen auf die Aufstellung des Hamburger JT (Judo Team) blickte, zählte der Walheimer Trainer rasch einmal durch und stellte fest: ?Die sind ja fast in jeder Klasse dreifach besetzt.? Kein Wunder, denn mit einem klaren Erfolg gegen den TSV Hertha Walheim am letzten Kampftag in der Gruppe Nord der Judo-Bundesliga konnte sich das HJT Platz eins sichern, das bei einem (zu erwartenden) Viertelfinal-Erfolg gegen den TSV Großhadern bedeutet, dass das Finalturnier um die Deutsche Meisterschaft in der Hansestadt stattfinden würde. Und um dieses Ziel zu erreichen, mussten die Hamburger nicht nur das Duell mit Walheim für sich entscheiden, sondern auch den mit mehr Siegen vor ihnen platzierten JC Frankfurt/Oder überflügeln.

Für das HJT läuft es perfekt

Und alles lief aus Sicht der Hamburger perfekt. Zum einen kassierte Frankfurt/Oder eine überraschende Niederlage in Witten, zum anderen gab man sich selbst keine Blöße. ?Die waren nicht zu schlagen?, resümierte Frank Heynen nach der 1:10-Niederlage gegen die mit all ihren Assen angetretenen Hamburger, ?da war für uns einfach nix zu holen.

Das HJT in Bestbesetzung, Walheim wie immer bisher ersatzgeschwächt, da stand der Sieger schon vor dem ersten Kampf fest, allein um die Höhe des Sieges ging es. Die junge Walheimer Formation, die auch noch auf den angeschlagenen Schwergewichtler Grim Vuijsters verzichten musste, bot dennoch in vielen Kämpfen Paroli, speziell Max Westerkamp und Max Baczak überzeugten. ?Sie haben sich super verkauft?, attestierte Frank Heynen seinen Jungs. Und auch die am Ende happige Niederlage konnte der 14-köpfigen Walheimer Schar nicht die Laune verderben. Wie geplant wurde das Ende der Vorrunde kräftig gefeiert. Für den einzigen Punkt sorgte Jérémy Cadoux-Duc, der sich in der Klasse bis 60 Kilogramm gegen Babak Banaiy durchsetzte. Im Schwergewicht mussten die Gäste mangels Kämpfer indes beide Duelle herschenken.

Im September gegen Bottrop

Die Planungen der Walheimer waren schon vor dem Kampf auf die beiden Duelle gegen den JC 66 Bottrop Ende September ausgerichtet, wenn es in den so genannten Play downs in Hin- und Rückkampf um den Klassenerhalt geht. Dann wird die Hertha mit der bestmöglichen Formation antreten können, vielleicht wird von den Langzeitverletzten nur noch Max Strote nach seinem Kreuzbandriss fehlen. Und in Bestbesetzung hätten die Walheimer in vier von fünf Vorrunden-Kämpfen gegen jeden Gegner eine Chance gehabt ? nur gegen Hamburg nicht. (fö)

Die Kämpfe in der Reihenfolge, in der gekämpft wurde,

1. Durchgang,
Klasse + 100 Kilogramm: Juri Krakovetski - Marlon Hütten 10:0 (Kampfzeit: 0:00 Minuten)
- 66 kg: Armen Nazaryan - Max Baczak 10:0 (2:58)
- 73 kg: Nico Müller - Ruppert Hammen 10:0 (1:28)
- 81 kg: Max Münsterberg - Max Westerkamp 10:0 (2:24)
- 90 kg: Dario Kurbjuweit Garcia - Arthur Westerkamp 10:0 (1:18)
- 60 kg: Babak Banaiy - Jérémy Cadoux-Duc 0:10 (1:56)
- 100 kg: David Tekic - Lars Entgens 0:0 (5:00)

2. Durchgang,
+ 100 kg: Krakovetski - Nils Torben Becker 10:0 (Kampfzeit: 0:00 Minuten)
- 66 kg: Nazaryan - Baczak 7:0 (5:00)
- 73 kg: Müller - Philip Volkmer 10:0 (2:22)
- 81 kg: Dominic Ressel - M. Westerkamp 10:0 (3:23)
- 90 kg: Tekic - Patrick Haas 0:0 (5:00)
- 60 kg: Andersen Immerscheid - Cadoux-Duc 0:0 (5:00)
- 100 kg: Robin Wendt - Entgens 10:0 (3:34)

(AZ/AN vom 15.07.2013)

Autor: Ulrich Niemann

Letzte Änderung: 10.10.2014

Erstellt am: 15.07.2013


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