"Netter Abend" am Ende der Vorrunde

Walheim in der Judo-Bundesliga heute in Hamburg
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Walheim. Prophetische Gaben sind nicht notwendig, um dem TSV Hertha Walheim für heute nur geringe Erfolgsaussichten einzuräumen. Denn im letzten Vorrundenkampf in der Gruppe Nord der Judo-Bundesliga geht es für Walheims Gastgeber Hamburger JT (Judo Team) ab 17 Uhr um viel. Um ziemlich viel sogar, denn mit einem klaren Sieg könnte sich das HJT Platz eins sichern, der eine große Bedeutung hat. Denn der Staffelsieger erkämpft sich nicht nur das Recht, im Viertelfinale gegen den Viertplatzierten der Südgruppe anzutreten, sondern im Erfolgsfall auch im Oktober das Vierer-Finalturnier um die Deutsche Meisterschaft ausrichten zu dürfen.

Hamburg liefert sich einen spannenden Dreikampf mit den punktgleichen Teams aus Frankfurt/Oder und Potsdam, die in Witten bzw. gegen Bottrop ebenfalls die Favoritenrolle inne haben. So dürfte am Ende die Majorität der Siege den Ausschlag über die Platzierung geben. Und da hat Frankfurt/Oder (33:21) die Nase (noch) vorn vor den Hamburgern (32:22) und Potsdam (28:26).

Die Aussicht auf die Ausrichtung der Final-Endrunde wird die Hamburger zusätzlich motivieren, auch wenn sich die Walheimer sicherlich ? wie schon in den vier Kämpfen zuvor ? bestens verkaufen wollen und auch werden.

?Wir stehen genau da, wo ich uns erwartet habe?, sagt Trainer Frank Heynen, der schon an die Play-downs im September denkt, wenn es gegen den JC 66 Bottrop gehen dürfte. Dessen Siegchancen heute in Potsdam werden nur gering sein. ?Chancenlos sind wir da sicher nicht?, blickt Heynen vo-raus, zumal in den beiden Kämpfen die so arg vermissten Langzeitverletzten Robert Westerkamp und Toma Nikiforov wieder einsatzfähig sein dürften.

Zukunftsmusik, heute in Hamburg wird das Walheimer Aufgebot keine reelle Siegchance haben, auch wenn Grim Vuijsters im Schwergewicht dabei sein sollte. Auf jeden Fall hat sich das Team nach den bisherigen Leistungen einen ?netten Abend? in der Hansestadt verdient. Die Judo-Abteilung hat einen Sponsor gefunden, der die Übernachtung (in der Jugendherberge) bezahlt, so dass der Bundesliga-Aufsteiger vor der Sommerpause auch ohne Erfolgserlebnis durchaus mit Stolz auf die Vorrunde zurückblicken darf. (fö)

(AZ/AN vom 13.07.2013)

Letzte Änderung: 10.10.2014

Erstellt am: 13.07.2013


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