Hertha Walheim verliert 4:9 in Bottrop

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Hertha Walheim verliert 4:9 in Bottrop

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Hertha Walheims Trainer Frank Heynen frustriert nach der 4:9-Niederlage seiner Judokas in Bottrop. ?Eklatante Fehlentscheidungen.?

Walheim/Bottrop. Mit einer 4:9- Niederlage im Gepäck kehrte in der Gruppe Nord der Bundesliga der TSV Hertha Walheim aus Bottrop zurück. Beim hoch eingeschätzten JC 66 sorgten zweimal Schwergewichtler Grim Vuijsters, Jérémy Cadoux-Duc (- 60 kg) und Marlon Hütten (- 73 kg) für die Punkte. Die Walheimer fühlten sich in einigen Kämpfen von den Mattenrichtern benachteiligt. (fö)

Frank Heynen will nicht den Eindruck erwecken, er würde nach Ausreden suchen, etwas schönreden wollen. Aber der Frust muss heraus. ?Ich bin extrem aufgeregt?, sagt Heynen, der mit der 4:9-Niederlage seiner Judokas beim JC 66 Bottrop leben kann. Das wirft ihn nicht um, das wirft die jungen Kämpfer des TSV Hertha Walheim nicht um. Den Trainer erzürnten vielmehr die ?eklatanten Fehlentscheidungen? der Kampfrichter. ?Beim Kampf von Max Westerkamp und beim zweiten Auftritt von Lars Entgens haben sie uns verpfiffen.?

Aber es gab auch erfreuliche Momente für Heynen und seinen Trainerkollegen Patrick Haas, der gegen Aaron Hildebrand (Klasse - 90 kg) wie erwartet zweimal chancenlos war. So hatte Lars Entgens aus seinem ersten Kampf gegen den weltcuperfahrenen Danny Meeuwsen die richtigen Schlüsse gezogen und bot dem am Boden sehr starken Niederländer in Durchgang zwei Paroli, war gar auf der Siegerstraße; doch die Kampfrichter sahen dies für Frank Heynen anders . . . Pech hatte auch Max Westerkamp, denn Yassin Grothaus durfte bei seinem Sieg mehrfach mit unsauberen Aktionen agieren ? ungestraft. (Anmerkung des Vereins: Grothaus hätte z. B. aus unserer Sicht für Aktionen wie Passivität bestraft werden müssen).

Ob die Walheimer eine Siegchance gehabt hätten, wäre aus ihrer Sicht ?normal? gewertet worden und nicht auch noch Barthi Konat (- 81 kg) wegen Krankheit ausgefallen wäre, sei dahingestellt. Trotz der Niederlage haben die ?jungen Wilden? wieder einen Schritt nach vorne gemacht, der sich vielleicht noch nicht in dieser Saison, aber in ein paar Jahren auszahlen dürfte. Denn nur durch Kämpfe wie zum Beispiel in der Klasse bis 66 kg von Max Baczak und Maxime Junghänel gegen Ex-Meister Kalala Ngoy bekommen die Talente die notwendige Wettkampfhärte und -erfahrung.(fö)

1. Durchgang,
Klasse bis 81 Kilogramm: Yassin Grothaus - Arthur Westerkamp 10:0 (Kampfzeit: 2:34 Minuten)
- 66 kg: Kalala Ngoy - Max Baczak 7:0 (5:00)
+ 100 kg: Lars Haarmann - Grim Vuijsters 0:10 (0:20)
- 100 kg: Danny Meeuwsen - Lars Entgens 10:0 (1:53)
- 60 kg: Mikos Salminen - Jérémy Cadoux-Duc 10:0 (5:00)
- 90 kg: Aaron Hildebrand - Patrick Haas 10:0 (3:42)
- 73 kg: Ephraim Neumann - Marlon Hütten 0:10 (3:05)

2. Durchgang,
- 81 kg: Grothaus - Max Westerkamp 10:0 (4:00)
- 66 kg: Ngoy - Maxime Junghänel 10:0 (4:48)
+ 100 kg: Valid Edilov - Vuijsters 0:10 (2:27)
- 100 kg: Meeuwsen - Entgens 10:0 (5:00)
- 60 kg: Ulrich Heselhaus - Cadoux-Duc 0:10 (3:05)
- 90 kg: Hildebrand - Haas 10:0 (2:52)
- 73 kg: Hamat Isaev - Ruppert Hammen 0:0 (5:00)

(Auszug aus AZ/AN-Bericht vom 21.05.2013)

Autor: Ulrich Niemann

Letzte Änderung: 15.04.2014

Erstellt am: 21.05.2013


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