Jede Menge Blut, Schweiß und Tränen

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Jede Menge Blut, Schweiß und Tränen

Judo: Hertha Walheim startet in die Bundesliga - Trainer setzen auf die mannschaftliche Geschlossenheit

VON WOLFGANG WYNANDS

WALHEIM. Die neuen Kampfanzüge von Ausstatter ju-sports sind schon da. Die Wal-heimer Judokas werden in der am kommenden Wochenende startenden Judo-Bundesliga ganz in Schwarz ein- und auflaufen. Aber keinesfalls will man die Saison schwarz sehen, beim Aufsteiger. In Walheim ist man den Fahrstuhl zwischen erster und zweiter Liga aus den letzten 20 Jahren heraus quasi gewohnt. In dieser Saison soll es jedenfalls nicht mehr runter gehen, das Trainerduo Frank Heynen/Patrick Haas hat den Klassenerhalt als machbares Ziel ausgegeben.

Heynen: ?Unsere mannschaftliche Geschlossenheit ist der Schlüssel dazu. Ohne die wären wir auch nicht aufgestiegen."
Haas pflichtet ihm bei. ?Wir haben eigentlich keinen in der Mannschaft, der sie einfach so drüber kriegt. Wir sind durchweg auf allen Position gut besetzt."

Mit fast unveränderter Mannschaft geht der TSV in die neue Saison, quasi mit der Aufstiegs-Equipe. ?Das soll ein Stück weit auch Lohn für die Mannschaft sein, die den Aufstieg gepackt hat", unterstreichen Heynen und Haas: ?Die junge Mannschaft hat überragend agiert und hat es sich verdient, ihre Bundesliga-Tauglichkeit unter Beweis zu stellen." Und so haben die Coaches auch nur minimal aufgerüstet - mit dem Belgier Torna Nikiforov (Heynen: ?eine echte Kante") etwa, oder mit Rückkehrer Grim Vuisters.

?In der Aufstiegssaison haben wir in den sieben Kampfklassen nicht, wie die Statuten es verlangen, mindestens drei mal gewechselt, sondern teilweise bis zu sieben Mal - das zeigt, wie gut wir in der Breite aufgestellt sind", unterstreicht Haas, ?und aus unseren eigenen Talenten schöpfen können." Und schließlich: Bei der so schnell nicht erwarteten Rückkehr ins Judo-Oberhaus verlor die Mannschaft keinen einzigen Kampf.

Wenn Haas auch quasi ?Spielertrainer" ist - der erfahrene Kämpfer steht natürlich ganz vorne im Kader - so teilen sich Haas und Heyen den Trainerposten doch gleichberechtigt. ?Das klappt bestens" wirft Lars Entgens (kämpft in der Klasse bis 100 Kilo) ein. ?Klar, es sind beide unterschiedliche Typen, aber das ergänzt sich, wobei Frank eher der ist, der einem gut zuspricht, während Patrick auch schon mal lauter werden kann. Das ist aber vollkommen ok so."

Am kommenden Samstag geht es nun los (16 Uhr). Gegner ist UJKC Potsdam, den Heynen und Haas mit zu den Favoriten der Liga zählen. Die Hertha scharrt derweil schon mit den Hufen im hei-
mischen ?actimonda-Sportpark", in dem die Judokas seit nun zwei Jahren trainieren. ?Eine eigene Halle ist wirklich Gold wert", sagt Haas, alleine schon weil das lästige Auf-und Abbauen von Matten wegfällt. Gekämpft wird aber weiterhin in der erprobten Inda-Halle. Auch auf die Unterstützung der Fans setzt man in Walheim. In der vergangenen Saison kamen bis zu 500 Schlachtenbummler, um die Hertha anzufeuern. Ein immenser Vorteil gegenüber der Konkurrenz, denn da verlaufen sich, wenn es gut geht, mal 100 Zuschauer. In der Inda-Halle ist das Publikum nah dran. Da kann man in der ersten Reihe Blut, Schweiß und Tränen ?riechen".

(Super-Mittwoch vom 01.05.2013)

Autor: Ulrich Niemann

Letzte Änderung: 15.04.2014

Erstellt am: 02.05.2013


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