Steht die Tür offen?

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Steht die Tür offen?

Hertha-Judokas zum Rückkampf nach Bottrop

Walheim. Patrick Haas findet, dass sein Kollege Frank Heynen ein schönes Bild gefunden hat. Der Walheimer Judo-Trainer sagt nämlich: ?Wenn Bottrop die Tür einen Spalt aufmacht, dann wollen wir da durch gehen.?

Doch es ist eher zu befürchten, dass die Tür für ein weiteres Jahr in der Erstklassigkeit für den TSV Hertha Walheim am Samstag zugeschlagen wird. Denn nach der 5:9-Niederlage im Hinkampf der Relegation um den Klassenerhalt in der Gruppe Nord der Bundesliga ist die Aussicht auf einen notwendigen hohen Erfolg für das Heynen-Haas-Team so groß wie für Bayern Münchens Gegner in der Fußball-Bundesliga.

Das bedeutet nicht, dass die Walheimer noch nicht einmal nach der Klinke greifen würden. Als potenzielle Türöffner stehen alle gesunden Herthaner zur Verfügung, eventuell auch die beiden Belgier Damien Bomboir und Toma Nikiforov. ?Wir sind es all? unseren Kämpfern schuldig, die Sache nicht halbherzig anzugehen?, sagt Haas, ?wir werden gewappnet sein. Im Schonprogramm wird Bottrop den Klassenerhalt jedenfalls nicht schaffen.?

Frank Heynen hat natürlich gedanklich den Kampf schon einmal ?durchgespielt?, in seiner optimistischen Version stehen dort vier Punkte sicher auf der Habenseite. ?Zwei von Grim Vuijsters im Schwergewicht, zwei durch Damien Bomboir und/oder Jérémy Cadoux-Duc in der Klasse bis 66 Kilogramm.? Und dann hofft der Trainer auf Lars Entgens, auf Robert Westerkamp . . . ? und auf andere, denn mindestens neun Siege müssen auf der Habenseite stehen.

Aber auch wenn das Tor zur Erstklassigkeit vielleicht nur einen Spalt geöffnet werden kann, Haas und Heynen streben auf jeden Fall einen Sieg an. ?Den haben sich die Jungs mal wieder verdient?, findet Heynen, ?und ein Sieg ist auch ein realistisches Ziel. Ob wir dann noch rechnen dürfen, ist eine andere Frage.? (fö)

(AN/AZ vom 27.09.2013)

Autor: Ulrich Niemann

Letzte Änderung: 15.04.2014

Erstellt am: 27.09.2013


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