Bochum: PSV Bochum legt mit viel Vorfreude los

Bochum: PSV Bochum legt mit viel Vorfreude los
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„Wir freuen uns, dass die Saison wieder losgeht“, sagt Jürgen Wagner von der PSV Bochum, und er klingt nach richtig guter Laune. Trotz des Auftaktgegners, der dem Zweitliga-Außenseiter im Judo eigentlich keine Siegchance lassen dürfte: Zum Start müssen die Bochumer am heutigen Samstag beim Bundesliga-Absteiger Hertha Walheim ran (Beginn 18 Uhr). „Das ist natürlich ein Hammerlos für uns“, sagt Wagner, „aber wir hoffen, dass wir an die guten Leistungen anknüpfen können, die wir am Ende der letzten Saison gezeigt haben.“

In ihrem ersten Jahr nach dem Aufstieg zeigte sich die PSV damals verbessert, zu einem Punkt allerdings reichte es nicht. Als Achter und damit Schlusslicht war Bochum sportlich abgestiegen - der Rückzug von Babelsberg aber hielt die Tür offen zur 2. Liga. Und die PSV ließ keinen Zweifel daran, über diesen Umweg umgehend wieder einzutreten. In diesem Jahr gibt es erst gar nicht acht, sondern nur sieben Mannschaften in der Nord-Gruppe - und damit (sportlich) keinen Absteiger. Für Wagner und seine Ziele ideal: „So haben wir Planungssicherheit, können Perspektiven aufzeigen“, sagt der langjährige PSV-Coach und Kämpfer. Mittelfristig nämlich wolle man sich in der 2. Liga etablieren - mit Blick nach oben. Bisher allerdings gibt es für die Bochumer Kämpfer maximal Spritgeld. Will man eines Tages den Aufstieg anpeilen, „müssten auch wir tiefer in die Tasche greifen“, räumt Wagner ein. Ein Sponsor müsste her.Das ist Zukunftsmusik.

In dieser Saison will die Polizei-Sportvereinigung zumindest ein, zwei Kämpfe gewinnen. In Walheim sieht Wagner keine Chance, zumal die Gastgeber mit einigen starken Ausländern antreten. Bushido Köln (auswärts, 17.5.), KSC ASAHGI Spremberg (heim, 24.5.), und 1. JC Mönchengladbach (auswärts, 13.9.) dürften ebenfalls hohe Hürden sein. Chancen sieht der Trainer vor allem in den letzten zwei Kämpfen, beide zuhause: gegen Aufsteiger Braunschweiger JC (27.9.) und Judo in Holle (4.10.).Zumal sich auch die PSV verstärkt hat. Während vom Stamm des Vorjahres nur Schwergewicht Tobias Pahnke, der zum Erstligisten Bottrop wechselte, und Markus Zalucki (Klasse bis 73kg, tritt kürzer) fehlen, konnte man fünf Judoka holen - auch aus den Niederlanden. Vor allm der auch international erfolgreiche Holländer Michel Verhagen (20 Jahre, bis 90kg), Dritter bei den niederländischen Meisterschaften, weckt Hoffnungen auf entscheidende Punkte. Auch sein Landsmann Ricardo Chirco (19, -66kg) ist ein Talent. Zudem verstärken der Lipp-städter Markus Bader (-100kg), der Kölner Florian Wehmann (über 100kg) und der Ostwestfale Christian Rohrer (- 81kg) das Team.

(WAZ vom 12.04.2014)

Letzte Änderung: 29.05.2014

Erstellt am: 12.04.2014


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