Maxime Junghänels Comeback

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Maxime Junghänels Comeback

Die Judokas des TSV Hertha Walheim feiern in der 2. Bundesliga einen 9:4-Pflichtsieg gegen Bochum und werden dabei kaum gefordert. Neuzugänge mit gelungene Einständen. Lars Entgens‘ 46-Sekunden-Siege.

Mannschaft 12.04.2014: upload/datei/tsv_judo_mannschaft_12042014.pdf
Bildergalerie: https://picasaweb.google.com/jkaachen/Bochum_12042014#

Von Heribert Förster

Walheim. Sie feierten, als hätten sie Meisterschaft und Wiederaufstieg geschafft. Dabei hatten die Judokas des TSV Hertha Walheim „nur“ ihren erwarteten Pflichtsieg am ersten Kampftag der 2. Bundesliga unter Dach und Fach gebracht, ein zu jedem Zeitpunkt ungefährdetes 9:4 gegen den PSV Bochum.

Frank Heynen hatte die Erklärung: „Alle haben mit den Hufen gescharrt, alle wollten, dass es endlich losgeht“, berichtete Walheims Trainer von einer gewissen Anspannung. Und die löste sich nach den 14 Kämpfen, in denen die Herthaner nur selten richtig gefordert wurden.

Auch wenn die Bochumer kein gefährlicher Gegner waren und nur der Niederländer Michel Verhagen (- 90 kg) richtig gut agierte, es gab einige Fingerzeige für die Zukunft. So das Debüt des Belgiers Nicolas Plomb, der mit einem souveränen Auftritt andeutete, dass er einmal ein wertvoller Kämpfer in der leichtesten Gewichtsklasse (-60 kg) sein kann. Auch ein weiterer Neuzugang, der Niederländer Graatje Weber (- 81 kg), lässt für die Zukunft einiges erwarten.

Kurzarbeiter Petrehele

Fast schon nicht mehr erwähnenswert sind die starken Leistungen eines Lars Entgens. Walheims Teamkapitän, der durch den Ausfall von Grim Vuijsters (sein Trainer und Sportstudio-Partner war mit einem Schlaganfall ins Krankenhaus eingeliefert worden) zweimal in der Klasse + 100 kg auf die Matte musste. Entgens gelang das Kunststück, jeweils nach exakt 46 Sekunden seine Gegner geschultert zu haben. Rückkehrer Florin Petrehele stand bereits nach 19 Sekunden als Sieger in der Liste, und auch Max Baczak, Heynens Trainer-Partner Patrick Haas und einmal Arthur Westerkamp sorgten schnell für klare Verhältnisse.

Die größte Begeisterung entfachte Maxime Junghänel, der zunächst übermotiviert in seinen Kampf gegangen war, in Rückstand lag, aber dann ein Comeback feierte, den guten Ricardo Chirco ein Stückchen „durch die Halle trug“ und dann schulterte.

„Ein richtig schöner Auftakt“, freute sich Frank Heynen, zumal auch die ersatzgeschwächte zweite Mannschaft in der Regionalliga mit zwei Siegen gegen Brühl und Bottrop einen feinen Saisonstart auf die Matte legte.

Was der Sieg der Ersten wert ist, wird sich in vier Wochen zeigen. Nach dem Auswärtskampf bei Bushido Köln (10. Mai) kommt am 17. Mai Top-Favorit 1. JC Mönchengladbach zur Hertha.

Die Begegnungen in der Reihenfolge, in der gekämpft wurde,

1. Durchgang,
Klasse - 81 kg: Florin Petrehele - Pascale Pauke 10:0 (Kampfzeit: 0:19 Minuten)
- 66 kg: Max Baczak - Benjamin Heidrich 10:0 (1:25)
+ 100 kg: Lars Entgens - Vitaly Korel 10:0 (0:46)
- 90 kg: Arthur Westerkamp - Michel Verhagen 0:10 (1:25)
- 60 kg: Nicolas Plomb - Niclas Luckai 10:0 (2:06)
- 100 kg: Patrick Haas - Markus Bader 10:0 (4:11)
- 73 kg: Rupert Hammen - Mario Rasche 0:10 (1:40)

2. Durchgang,
- 81 kg: Graatje Weber - Christian Rohrer 10:0 (1:27)
- 66 kg: Maxime Junghänel - Ricardo Chirco 10:0 (2:32)
+ 100 kg: Entgens - Florian Wehmann 10:0 (0:46)
- 90 kg: Haas - Verhagen 0:10 (3:21)
- 60 kg: Nils Torben Becker - Luckai 0:0 (5:00)
- 100 kg: A. Westerkamp - Korel 10:0 (2:55)
- 73 kg: Berni Bolz - Rasche 0:10 (3:18)

(AZ/AN vom 14.04.2014)

Autor: Ulrich Niemann

Letzte Änderung: 29.05.2014

Erstellt am: 14.04.2014


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