Hertha Walheims Sieg fällt nicht deutlich genug aus

2. Judo-Bundesliga: 7:5 gegen Braunschweig
Hertha Walheims Sieg fällt nicht deutlich genug aus
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Aachener Zeitung und Nachrichten
Hertha Walheims Sieg fällt nicht deutlich genug aus

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Walheim. Gewonnen, aber das Ziel nicht erreicht: Trotz des überzeugenden 7:5-Erfolgs über den Braunschweiger JC rutschten die Judoka des TSV Hertha Walheim in der Abschlusstabelle der 2. Bundesliga auf Tabellenplatz 4 ab, da der KSC Asahi Spremberg nach dem 8:6 gegen Bushido Köln eine bessere Unterwertung hat (plus 22 gegenüber plus 18).

Dennoch zog Trainer Patrick Haas ein zufriedenes Fazit, an dessen Anfang stand: „Ein Aufstieg hätte uns nicht gut getan.“ Der Erstliga-Absteiger war als Mit-Favorit gestartet, doch wegen arger Verletzungssorgen konnte eigentlich zu keiner Phase Meister und Aufsteiger Judo in Holle sowie dem 1. JC Mönchengladbach Paroli geboten werden. Und mit der aktuellen Mannschaft wäre eine Rückkehr in die Erstklassigkeit kaum von Erfolg gekrönt gewesen.

Ein gelungener Abend

Eines der Hauptziele haben Haas und sein langjähriger Mitstreiter Frank Heynen, der sich aus dem aktuellen Trainerdasein zurückgezogen hat, dennoch erreicht: die Weiterentwicklung der jungen Athleten, von denen zwei am Samstag für Furore sorgten und den „mehr als gelungenen Abend“ (Haas) krönten. Pascal Noppenberger (Klasse - 100 kg) holte beim Stand von 6:5 für Walheim im vorletzten Kampf ein Unentschieden gegen Joachim von Pawelsz, ehe Marcel Leenings kurzen Prozess mit Florian Hahn machte und den Braunschweiger nach 28 Sekunden Kampfzeit auf die Matte schleuderte. „Beide kommen aus der zweiten Mannschaft, sie studieren in Aachen und haben sich im Laufe der Saison enorm gesteigert“, freute sich Haas, der mit einem Großteil des Aufgebots auch die kommenden Zweitliga-Saison in Angriff nehmen will und wird.

Zwei Kämpfer im Pech

Ein wenig Pech hatten aus Haas‘ Sicht bei ihren Kämpfen Max Baczak und Graatje Weber. „Max‘ Niederlage war umstritten, Graatje vergab eine Führung“, berichtete der Trainer, der Rupert Hammen ein Sonderlob aussprach. „ Er hat sich gegen den tschechischen WM-Teilnehmer David Dubsky sehr gut verkauft und nur knapp verloren.“

Anders als erwartet hatten die Braunschweiger auch in der Klasse + 100 Kilogramm mit Michal Horak einen starken Tschechen dabei, der aus Walheimer Sicht für zwei nicht eingeplante Niederlagen sorgte.(fö)

Die Kämpfe in der Reihenfolge, in der gekämpft wurde,

1. Durchgang,
Klasse - 90 kg: Patrick Haas - Arndt Haberfeiner 10:0 (Kampfzeit: 2:55 Minuten)
- 66 kg: Jérémy Cadoux-Duc - Leon Philipp 10:0 (0:49)
- 73 kg: Rupert Hammen - David Dubsky 0:5 (5:00)
+ 100 kg: Max Westerkamp - Michal Horak 0:5 (5:00)
- 81 kg: Graatje Weber - Oliver Els 0:10 (2:49)
- 100 kg: Lars Entgens - Joachim von Paweisz 10:0 (4:38)
- 60 kg: Nils Torben Becker - Florian Hahn 10:0 (3:22)

2. Durchgang,
- 90 kg: Arthur Westerkamp kampflos 10:0-Sieger
- 66 kg: Cadoux-Duc - Philipp 0:0 (5:00)
- 73 kg: Max Baczak - Jan-Hendrik Köhler 0:10 (4:18)
+ 100 kg: Entgens - Horak 0:10 (3:55)
- 81 kg: Weber - Sebastian Kuntze 1:0 (5:00)
- 100 kg: Pascal Noppenberger - von Paweisz 0:0 (5:00)
- 60 kg: Marcel Leenings - Hahn 10:0 (0:28)

(AZ/AN vom 06.10.2014)

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Autor: Ulrich Niemann

Letzte Änderung: 22.04.2016

Erstellt am: 06.10.2014


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