Hertha tritt mit dem bestmöglichen Team an

Der Walheimer Judo-Zweitligist startet beim JC Mönchengladbach in den zweiten Teil der Saison. Max Baczak gehört nach seinem einjährigen Australien-Aufenthalt wieder zum Kader. Trainer Parick Haas: „Wir sind vollzählig.“
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Hertha tritt mit dem bestmöglichen Team an

Sieht sein Team breit aufgestellt: Hertha-Coach Patrick Haas (rechts), hier im Gespräch mit Schwergewichtler Tom Grootjans. Foto; Ulrich Niemann

Aachen. Bei allem Respekt vor der nächsten Aufgabe – im Team des Judo-Zweitligisten Hertha Walheim wird auch ein bisschen gejubelt.

„It’s derbytime!“, das Team von Trainer Patrick Haas fährt entschlossen zum Lokalkampf zum JC Mönchengladbach. Nach der doch sehr langen Sommerpause will der Gast zum Nachbarn tabellarisch aufschließen.

Vier Punkte haben die Gastgeber auf ihrem Konto, allerdings drei Begegnungen absolviert und nehmen damit den zweiten Tabellenplatz ein. Walheim hat erst zwei Kämpfe ausgetragen und will nun mit einem Erfolg den Gladbachern auf die Pelle rücken. Patrick Haas wirkt sehr selbstbewusst und sagt: „Einen klaren Favoriten gibt es bei diesem Duell nicht.“ Auch wenn man vor der Saison die Gladbacher zum Meisterkandidaten kürte und gerade die Walheimer ihnen den Erstliga-Aufstieg zutrauen.

Wie immer, wenn „die Aachener“ kommen, wird die Atmosphäre in der Halle recht explosiv sein. Haas weiß, dass man die Ärmel nicht nur doppelt, sondern dreifach hochkrempeln muss, um dort zu bestehen. Er sagt dann auch mit viel Respekt in der Tonlage: „Die Gladbacher um Trainer Vahid Sarlak können ein starkes Team stellen, gespickt mit einigen Nationalkaderathleten.“ So ist zum Beispiel Marc Odenthal, der Deutsche Meister (-90 kg), bei den Gladbachern heimisch geworden. Zählt man dann auch noch Marcel Bizon, den Deutschen Meister der U 21-Athleten (-60 kg), und Benjamin Bouzigarne, Deutscher Meister U 21 (+100 kg), dazu, werden drei nationale Top-Kämpfer auf die Matte gehen.

Aber auch Haas und Co. werden einiges zu bieten haben. „Für uns wird das beste Team, das wir stellen können, an den Start gehen“, verspricht der Hertha-Coach. „Wir haben die lange Sommerpause genutzt und uns sehr gewissenhaft vorbereitet.“ Er fügt an: „Wir wissen schon um unsere Stärken“. So kann der Trainer auch wieder auf Max Baczak zurückgreifen. Baczak weilte ein Jahr lang in Australien. „Er ist immer für eine Überraschung gut“, hält der Trainer große Stücke auf den jungen Athleten.

Das gilt auch für Jur Spijkers, der wegen seiner internationalen Platzierungen für die EM und WM (U 21) vom niederländischen Verband nominiert wurde. Zusammenfassend hält Patrick Haas fest: „Wir sind vollzählig und in jeder Gewichtsklasse breit aufgestellt. Nun können wir optimal in die Herbstrunde starten.“

Der Vergleich beginnt am Samstag um 16 Uhr in der Jahnhalle in Mönchengladbach. (mali)

Breit aufgestellt mit 19-köpfigem Kader

Der Walheimer Kader:
- 60 kg: Nils Becker, Marcel Leenings;
- 66 kg: Erich Klinspon, Michael Arndt;
- 73 kg: Hans-Martin Kühn, Rupert Hammen, Max Baczak;
- 81 kg: Graatje Weeber, Marlon Hütten, Henrik Lauer;
- 90 kg: Daniel Wegner, Arthur und Max Westerkamp, Dax Biesbrouck;
- 100 kg: Lars Entgens, Jannis Terinde, Patrick Haas;
+ 100 kg: Jur Spijkers, Tom Grootjans

(AZ/AN vom 09.09.2015(

Autor: Ulrich Niemann

Letzte Änderung: 16.09.2015

Erstellt am: 09.09.2015


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