Walheim kampfbereit ins weit entfernte Spremberg

Später Einstieg in die Meisterschaftsrunde für die Hertha, da nur noch sechs Mannschaften in der Liga kämpfen
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Aachener Zeitung und Nachrichten
Walheim kampfbereit ins weit entfernte Spremberg

Walheim. Wenn man schon über 1300 Kilometer auf der Autobahn verbringt, dann soll auch etwas dabei herumkommen: Vom äußersten Westen bis in den tiefsten Osten – und zwar zum KSC Asahi Spremberg – reisen die Judokämpfer des TSV Hertha Walheim am Samstag. Um 18 Uhr stellen die Athleten um ihren Trainer Patrick Haas sich dem ersten Zweitliga-Tabellenführer der neuen Saison. Herthas später Einstieg in die Meisterschaftsrunde erklärt sich unter anderem dadurch, dass es nur noch sechs Mannschaften in der Zweiten Liga gibt und die Kampftage „gestreckt“ wurden.

Jedenfalls bewertet Patrick Haas den Saisonstart für seinen Kader auch als Standortbestimmung. Wie auch seine Walheimer wollen die Lausitzer „ein gehöriges Wort um den Titel mitsprechen“. „Spremberg hat viele gute Leute vom Bundesligisten Frankfurt/Oder herüber geholt. Natürlich wollen die Gastgeber aufsteigen“, vermutet der Coach, der die Anspruchshaltung ans eigene Team aber ähnlich hoch angesetzt hat. In Sachen Vorbereitung hat Hertha Walheim sich „richtig reingekniet“ und unter anderem auch ein dreitägiges Trainingslager absolviert. Entsprechend gut ist die Stimmung bei Haas und seiner Mannschaft.

Asahi Spremberg hat seine erste Probe bereits bestanden. In Braunschweig gelang ein 9:5-Sieg. Allerdings darf auch vermutet werden, dass Hertha Walheim ein anderes, ein wesentlich stärkeres Niveau als Braunschweig hat. „Unsere Stärke macht sicherlich aus, dass wir in jeder Gewichtsklasse gleich gut besetzt sind und überall unsere Punkte machen können“, will sich Haas nicht auf einzelne Vergleiche festlegen. Denn er hat auch die Qual der Wahl, wer letztlich an den Start gehen soll.

„Wir haben so gut wie keine Ausfälle und werden erst kurz vor Kampfbeginn festlegen, wen wir einsetzen“, betont der Trainer und ergänzt: „In dieser Saison werden wir für jeden Gegner sehr unangenehm sein.“ (mali)

Autor: Ulrich Niemann

Letzte Änderung: 24.06.2016

Erstellt am: 24.06.2016


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